DRITTER TIBETER
Der Halbmond


Mit aufrechtem Körper beckenbreit auf dem Boden knien. Die Füsse ebenfalls beckenbreit auseinander, die Zehen aufgestellt. Die Wirbelsäule aufrichten.

 

Nach dem Ausatmen auf das Brustbein und mit Beginn des Einatmens die Hüfte nach vorne schieben, Gesäss anspannen. Hände unter das Gesäss (Glutealfalte), den Kopf in einer geraden Linie langsam nach hinten beugen, eine Handbreit im Nacken. Beim Beugen nach hinten tief einatmen. Beim Zurückkehren in die Ausgangsstellung ausatmen. Der Mund ist während dem Einatmen und dem Ausatmen leicht geöffnet.

 

Einen kurzen Moment in dieser Position verharren und dann langsam in die Ausgangsposition zurückkehren, den Körper gerade aufrichten, Kinn in Richtung Brustbein, Nacken gedehnt, Arme und Hände entspannen.

 

Wichtig: Beim Beugen nach hinten den Mund leicht öffnen, um die Stimmbänder und die Schilddrüse zu schonen. Um die Aufmerksamkeit nach innen zu lenken, können die Augen geschlossen werden. Anzahl Wiederholungen wie beim 1. Tibeter.

Körperliche Wirkungen

- wirkt insbesondere für den Oberkörper
- dehnt die Hals- und Schulterpartie
- ist ein Stretchingprogramm für den Brustkorb
- stimuliert das Herz- und Kehlkopfchakra
- aktiviert die Durchblutung der Nieren


Ganzheitliche Wirkungen

- schafft Offenheit
- gibt Platz für neue Ideen und positive Gedanken
- steigert die Kreativität
- stimuliert Konzentration auf das Lebensziel


Hinweis zur Fotofolge der Übungen: Die Bilder zeigen nur Ausschnitte der Übungsabläufe auf und können eine gezielte Anleitung durch einen Trainer oder eine Trainerin nicht ersetzen. Um körperliche Schäden durch unsachgemässes Üben zu vermeiden, empfehle ich Ihnen, sich von einem/einer lizenzierten Trainer/in anleiten oder überprüfen zu lassen.