ERSTER TIBETER

Der Kreisel


Aufrecht stehen, die Füsse hüftbreit auseinander, parallel, die Knie leicht gebeugt, nicht durchgestreckt.

 

Die Aufmerksamkeit nach innen richten.

 

Hände in Augenhöhe falten. Blick auf die Daumen fokussieren. Mit dem nächsten Einatmen Arme ausbreiten, wie ein Adler seine Schwingen. Arme auf Schulterhöhe ausbreiten und zwar parallel zum Boden. Die flache Hand zeigt nach unten. Die Finger eng zusammenhalten. Blickpunkt im Raum fixieren. Ausatmen.

 

Einatmen und drehen des Körpers im Uhrzeigersinn von links nach rechts auf der Stelle, auf der ich mich befinde. Die Stelle nicht verlassen. Den Blick entweder auf einen Punkt vor sich richten - und zwar so lange wie möglich oder den Kopf mit der Bewegung mitnehmen.

 

Um das Gleichgewicht wieder zu stabilisieren, werden nach der letzten Drehung die Handflächen in Brusthöhe zusammengeführt und dabei die beiden Daumen fokussiert. Tief durch die Nase einatmen und durch den Mund wieder ausatmen. Beim Drehen regelmässig und von Vorteil hörbar atmen.

 

Anmerkung: In der ersten Woche, in der Sie die Tibeter anwenden, üben Sie die Bewegung jeden Ritus dreimal, d.h. beim ersten Tibeter drehen Sie sich dreimal um die eigene Achse, beim zweiten Tibeter heben Sie Kopf und Beine dreimal usw. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihnen die entsprechende Anzahl Wiederholungen jeder der fünf Übungen leicht fällt und Sie sich dabei wohlfühlen, können Sie die Anzahl Wiederholungen um zwei erhöhen, bis Sie bei 21 Wiederholungen angelangt sind.

Körperliche Wirkungen

- fördert den Gleichgewichtssinn
- aktiviert den Kreislauf
- gibt Elan und Schwung
- steigert die körperliche Beweglichkeit
- regt die Energiezentren an


Ganzheitliche Wirkungen

- verleiht Standfestigkeit, Schwung und Elan
- steigert das Selbstbewusstsein
- hilft Kreislaufprobleme lösen
- fördert Freude, Sorgenfreiheit, Glück
- bereitet eine positive Lebenseinstellung